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Catalyst Waterproof Hülle für iPhone 4/4S im Test

Ein iPhone in der Wildnis, am Meer oder auf einer Kanutour zu verwenden, ist im Allgemeinen nicht empfehlenswert, da es weder gegen Stöße noch gegen Wasser ausreichend geschützt ist. Abhilfe schaffen wasserdichte Hüllen wie die Catalyst Waterproof. Sie verspricht das Smartphone bis zu einer Tiefe von 5 Metern wasserdicht zu machen und soll darüber hinaus sie eine Fallsicherheit von bis zu 2 Metern garantieren. Wir haben sie ausgiebig getestet.

Verarbeitung und Handling

Der erste Eindruck der Catalyst Waterproof ist durchaus positiv. Sie wirkt im Gegensatz zu diversen anderen Outdoor-Hüllen nicht klobig und ist mit ca. 40 g zudem recht leicht. Die Außenränder bestehen aus Hartkunststoff und wirken robust.

Vor dem ersten Einsatz ist allerdings erst einmal etwas Gefummel angesagt, denn der rückseitige Deckel lässt sich nur sehr schwer öffnen, was den guten ersten Eindruck etwas trübt. Hier empfiehlt es sich, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, eine Münze zur Hilfe nehmen, was das Öffnen etwas erleichtert.

Catalyst Waterproof zwischen Daumen und Zeigefinger

Wer die Hülle öfter schließt und öffnet, wird zudem feststellen, dass sich der Dichtungsring von der Hülle löst. Diesen muss man dann vor dem erneuten Schließen der Hülle erst einmal wieder zurechtrücken, um die Wasserdichtigkeit der Hülle zu garantieren, was etwas nervig ist.

An der Bedienbarkeit des iPhone mit aufgesetzter Hülle gibt es allerdings nichts auszusetzen. Alle Tasten lassen sich einwandfrei betätigen und auch der Touchscreen lässt sich gut bedienen.

Schutz gegen Wasser und Stöße

Um die Wasserdichtigkeit der Hülle zu testen, haben wir die sie für eine halbe Stunde in einer 1,5 Meter Tiefe Regentonne gelegt, was sie ohne Probleme überstanden hat. In das Innere der Hülle ist kein einziger Tropfen Wasser eingedrungen.

Vor jedem Einsatz muss man jedoch überprüfen, ob der Dichtungsring und die Anschlusskappe richtig sitzen und frei von Staub und Schmutz sind, da schon ein kleiner Spalt die Wasserdichtigkeit kompromittieren kann.

Was den Schutz gegen Stöße betrifft, schneidet die Hülle allerdings nicht so gut ab: Beim Sitzen auf einem ca. 60 cm hohen Stuhl ist uns unser iPhone 4S mit Hülle aus der Tasche auf einen Betonboden gefallen. Schon durch diesen geringen Stoß ist ein Riss im Displayglas des iPhone 4S entstanden:

iPhone 4S mit Catalyst Waterproof und Riss im Display

Dazu sei gesagt, dass es sich bei dem Displayglas nicht um das Originalglas von Apple, sondern um ein Displayglas aus einem Umbaukit handelte, welches von einem Fachhändler im Rahmen einer Displayreparatur eingebaut wurde. Dass es sich um einen Einbaufehler seitens des Fachhändlers oder um minderwertiges Displayglas handelt, halten wir allerdings für unwahrscheinlich.

Fazit

Das Testergebnis ist insgesamt befriedigend. Das iPhone ließ sich zwar auch mit Hülle noch gut bedienen und hat unseren Wassertest sehr gut gemeistert, Punktabzüge gab es jedoch für die schwer zu öffnende Rückseite, den losen Dichtungsring und den nicht bestandenen Stoßtest. Bei einer Hülle, die 65 € kostet, haben wir mehr erwartet.


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Kommentare


Daniel SB 14. März 2017 um 13:03

Also ich habe mir eine solche Hülle vor einigen Tagen bestellt und ich bin mehr als zufrieden. Für den normalen Gebrauch mehr als ausreichen und dem iPhone passiert nichts.
Der Preis ist ok und ich würde diese immer wieder bestellen!

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