Das Sonim XP3300 Force des amerikanischen Herstellers Sonim gilt als bestes Outdoor-Handy der Welt, zumindest in Sachen Robustheit. Sein Nachfolger, das Sonim XP5300 Force 3G, ist von der Ausstattung mit dem XP3300 fast komplett identisch, verfügt im Gegensatz zum Vorgänger jedoch über UMTS.
Das ist auch gut so, denn auf diese Weise ist das Surfen im mobilen Datennetz immerhin besser als beim Vorgänger. Ärgerlich ist jedoch der Verzicht auf HSDPA und HSUPA, weswegen das mobile Surfen immer noch nicht am schnellsten über die Bühne geht.
Dank der IP68-Zertifizierung ist das XP5300 Force 3G nicht nur sehr gut gegen das Eindringen von Wasser geschützt, sondern auch staubdicht. Der Militärstandard MIL-810G gewährt zudem Schutz gegen Salz, Feuchtigkeit, Nebel, Stöße und Temperaturschock. Auch Stürze aus 2 Metern Höhe auf Betonboden sollen dem Outdoor-Handy nichts anhaben können. Die hohe Akkulaufzeit von 1.500 Stunden, die hohe Leuchtkraft des Display von 280 cd/m² und das GPS-Tracking unterstreichen den Titel des Sonim XP5300 Force 3G als bestes Outdoor-Handy. Hinzu kommt ein Mikrofon mit Geräuschfilterung. Sturmböen oder lauten Umgebungsgeräuschen wird so ein Schnippchen geschlagen.
Mit 186 Gramm ist das Sonim XP5300 Force 3G nicht gerade ein Fliegengewicht, aber das Gewicht ist angesichts der Robustheit nachvollziehbar. Die Maße betragen etwas unhandliche 126 x 60 x 25 mm. Die restliche Ausstattung umfasst eine solide 2-Megapixel-Kamera, MP3-Player, eine Bluetooth-Schnittstelle, ein integriertes Radio und SMS-, MMS- sowie E-Mail-Funktion. Alternativ zur Bluetooth-Variante lassen sich Daten auch per USB-Kabel austauschen.
Bei Amazon.de kostet das Sonim XP5300 Force 3G zurzeit etwa 400 €. Wer auf schnelleres Surfen im Internet verzichten kann, sollte sich jedoch für das Sonim XP1300 Core entscheiden, das über eine ähnliche Ausstattung verfügt, aber etwa 150 € günstiger ist.


Das einzige echte Manko am XP5300 ist die Kamera. Für ein Gerät dieser Preisklasse sind 2 Megapixel schlicht nicht akzeptabel. Wenn man auf der Baustelle mal ein Foto machen will, dass man später in der Bauleiterberatung über einen Beamer vorzuführen gedenkt, muss man eine seperate Digicam mitschleppen. Auch bei Freizeittouren wäre das Gerät ein prima Begleiter. Leider gibt es da soviel schöne Dinge die ein Foto wert wären. Wer kommt da auf die Idee dieses ziemlich massive Gerät mit zu schleppen wenn man gezwungen ist noch eine seperate Kamera zu transportieren? Hier sollte Sonim schleunigst nachbessern!