Beim Kauf eines Outdoor-Handys sollte man, vor allem wenn einem wichtig ist, dass das Handy gegen Staub und Wasser geschützt ist, immer auf die IP-Kennzeichnung achten, da sie mehr Aussagekraft besitzt als die manchmal schwammigen Angaben der Handy-Hersteller.
Die erste Zahl bei der IP-Zertifizierung bei Outdoor-Handys steht für den Schutz der im Gerät verwendeten Technik gegen das Eindringen von Fremdkörpern. Die zweite Zahl gibt an, wie viel Schutz das Gerätes gegen das Eindringen von Wasser bietet. Je höher die Zahl ist, desto besser ist das Gerät gegen Staub bzw. Wasser geschützt. In den folgenden beiden Tabellen finden Sie die Bedeutung der Ziffern nach der DIN-Norm:
Erste Ziffer (z. B. bei IP67 die Ziffer 6)
| 0 | kein Schutz |
| 1 | Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 50 mm) |
| 2 | Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 12,5 mm) |
| 3 | Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 2,5 mm) |
| 4 | Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 1,0 mm) |
| 5 | Staubgeschützt |
| 6 | Staubdicht |
Zweite Ziffer (z. B. bei IP67 die Ziffer 7)
| 0 | kein Schutz |
| 1 | Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser |
| 2 | Schutz gegen fallendes Tropfwasser bei Gehäuseneigung bis 15° |
| 3 | Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte |
| 4 | Schutz gegen allseitiges Spritzwasser |
| 5 | Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel |
| 6 | Schutz gegen starkes Strahlwasser |
| 7 | Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen (30 Minuten bei einer Wassertiefe von 1 Meter) |
| 8 | Schutz gegen dauerndes Untertauchen (Wassertiefe wird vom Hersteller bestimmt) |
Mehr Informationen zur IP-Zertifizierung finden Sie im Artikel Schutzart oder im englischen Artikel IP Code bei Wikipedia, welche als Quellen für diesen Artikel gedient haben.

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